Liebe Schachfreunde

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Ein Gedanke zu „Liebe Schachfreunde

  1. Robert Gödel

    Saisonrückblick

    Vor Beginn der Saison wurde wieder mal der Aufstieg als Ziel proklamiert. Da es ja keine „UEFA-Cup“ Plätze gibt, bleibt aber auch nur entweder die Meisterschaft oder den Nicht-Abstieg als Zielformulierung. Die Vermeidung des Abstiegs wäre zu niedrig gegriffen, aber auch die Meisterschaft erwies sich bei näherem Hinsehen als unrealistisch. Nicht weil die Mannschaft vom DWZ-Durchschnitt gar nicht zu den Top-Teams gehört, sondern weil es mit dem SV Deggendorf quasi einen vorprogrammierten Meister gab. Ein privater Sponsor hatte die ohnehin starke Mannschaft mit zwei Großmeistern aufgerüstet, die auch regelmäßig zum Einsatz kamen, und gleich in der ersten Runde zuschlugen. Die zum erweiterten Favoritenkreis zählenden Gräfelfinger wurden gleich mit 5,5 vernascht.
    Die zarten Aufstiegshoffnungen unserer Mannschaft erhielten gleich in der ersten Runde einen herben Dämpfer, denn gegen Waldkraiburg langte es nur zu einem 4:4 Unentschieden.
    Besser lief es gegen Trostberg. Die Trostberger, die am Ende Zweiter wurden, mit deutlich mehr Brettpunkten als wir, scheinen uns zu liegen. Denn wie im letzten Jahr, gab es wieder einen Auswärtssieg ( 3:5). Die Deggendorfer hielten sich mit einem 6,5 gegen Ebersberg weiter schadlos.
    Die dritte Runde bescherte uns die Tegernseer, die ebenfalls mit GM antraten. Aber ein GM alleine kann es eben nicht richten, und wir gewannen knapp mit 4,5. Deggendorf , aber auch Gräfelfing fuhren wieder hohe Siege ein.
    „Liga verkehrt“ dann in der vierten Runde. Deggendorf leistete sich den erhofften Ausrutscher beim 4:4 in Waldkraiburg, Trostberg fertigte Gräfelfing mit 7:1 ab. Das war unsere Chance – die wir ziemlich kläglich vergaben. Gegen die durchaus schlagbaren Landshuter gab es eine verdiente 4,5 : 3,5 Niederlage. Damit war die Saison eigentlich gelaufen, es blieb noch zu schauen nicht in den Abstiegskampf zu geraten.
    Daher war der Sieg gegen Ebersberg (4,5 ), die sonst nicht zu den Lieblingsgegnern gehören, sehr wichtig.
    In der 6. Runde wieder ein schwächeres 4:4 gegen Bruckmühl.
    Auch in der nächsten Runde kamen wir nicht über ein weiteres Unentschieden gegen Gräfelfing hinaus.
    In der vorletzten Runde kam es dann zur Begegnung mit dem direkten Konkurrenten aus Deggendorf. Diese traten in Bestbesetzung an, denn ein Sieg hätte die vorzeitige Meisterschaft bedeutet. Die Niederlagen an den ersten drei Brettern konnten wir an den hinteren Brettern nicht kompensieren, so dass wir unserem Gegner zum Sieg, zur Meisterschaft und zum Aufstieg gratulieren mussten.
    In der letzten Runde gab es noch ein versöhnliches 5,5 gegen Absteiger Landau.

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